Dom. Republik 2013 - Krueger Henning und Elke

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Reiseberichte

Dominikanische Republik vom 11. Februar 2013 - 26. Februar 2013

Auf Grund des "runden Geburtstages" von Elke flogen wir am 11. Februar 2013 als Familienteam, d. h. mit unserer Tochter Simone und unserer Schwester/Schwägerin Ilse, bis zum 26. Februar 2013 in die Dominikanische Republik.

Dieses Karibikziel im Hotel "Caribe Club Princess" an der Playa Bavaro in Punta Cana hatten wir ausgesucht, damit sich Simone in der großen Anlage auch etwas unterhalten fühlen sollte. Diese Möglichkeiten hat sie aber dann doch überhaupt nicht genutzt!

Es waren herrliche Tage mit durchgängig ca. 28-30 Grad Lufttemperatur und 29 Grad warmen Wasser. Das weitläufige Hotelresort mit sehr großem tropischen Garten konnte man sehr schön mit Spaziergängen oder auch mit einem der dauernd verkehrenden kleinen Tuk-Tuk- Züge genießen.

Die Zimmer waren ca. 30 qm groß und schön ausgestattet. Die Verpflegung war All inclusive und konnte in verschiedenen Themen-Restaurants oder dem allgemeinen Restaurantbereich eingenommen werden.
Sehr schön war der große, nach allen Seiten offene Restaurantbereich, der zudem noch geteilt war in Nichtraucher und Raucher, was Ilse natürlich besonders genoss!

Abends, nach dem Essen, waren wir meist in der sehr großen Hotellobby. Auch sie war allseitig offen und Rauchen war hier ebenfalls gestattet. Am Nachmittag hatte es uns meist in die sehr schön im Garten gelegene Creperie zu einem Crepe samt Cappucino gezogen.

Die wundervollen Poolanlagen samt Poolbar oder der weiße superfeine Sandstrand lockten uns tagsüber zum Baden und Sonnen. Einfach herrlich.
Diverse Sportmöglichkeiten wie Bocciaanlagen, Bogenschießen, Minigolf und Fitnessraum haben wir auch genutzt, um das viele gute Essen besser zu verarbeiten.

Abends gab es auf einer großen Bühne, als Freiluftanlage, erst einmal eine obligatorische Show unterschiedlichster Art. Danach hatten wir Zeit, um unsere "Cocktailstunde" bei einem Spielchen Würfeln oder Rummycup zu genießen.

Am Strand des Hotels hatte ich dann auch eine ganz besonders unerwartete Begegnung mit einem ehemaligen Arbeitskollegen. Man glaubt es nicht, dass solche Zufälle möglich sind in ca. 8.000 km Entfernung, ohne Absprache. Zu seiner am Valentinstag 2013 geschlossenen Vermählung gab es diese Reise. Für die Zukunft alles Gute Euch beiden!

Apropos Valentinstag 2013.

Am 14. Februar 2013 war nun dieser, in Deutschland in den letzten Jahren auch schon sehr gefeierter Tag.
Aber was da in der Karibik aufgeboten wurde an Dekorationen, Strandmenü mit Kerzen, Sonderdrinks, einem echten Amor mit Pfeil und Bogen, war schon ungewöhnlich für deutsche Urlauber.
Wir verbrachten einen weiteren herrlichen Tag am Strand und stürzten uns abends in das Valentinstag-Vergnügen.

Am nächsten Morgen war Frühaufstehen angesagt, da Elke ihre Sonnenaufgangsfotos machen wollte. Die Stimmung an solchen Morgen, weit und breit kein Touri (nur vereinzelte Fotografen) zu sehen, ist schon besonders.

Verschiedene Themenrestaurants standen jeden Abend zur Verfügung. Der in dem mexikanischen Restaurant war sehr lecker und lustig. Am Ende gab es für jeden einen mexikanischen Hut und natürlich entsprechende Fotos.

Da wir einen reinen Badeurlaub im Sinn hatten, überlegten wir uns, welchen der angebotenen Ausflüge wir doch noch zusätzlich machen wollten.

Unsere Wahl fiel auf einen Flug auf die wunderbar grüne
Halbinsel Samaná.
Wir sind am 20. Februar 2013 mit einem Flugzeug (38 Sitzplätze) von Punta Cana zur Halbinsel Samaná geflogen. Hier gibt es eine üppige Vegetation, ganz anders als in Punta Cana.

Samaná liegt im Osten der Dominikanischen Republik. Die Stadt, die mit vollständigem Namen eigentlich Santa Barbara de Samaná heißt, hat etwa 40.000 Einwohner.
Die Stadt wurde 1756 gegründet. 1946 zerstörte ein Feuer die aus Holz gebaute Stadt komplett.
Das Leben der Stadt spielt sich am Malecón, der Hafenpromenade, ab. Dort befinden sich die öffentlichen Gebäude und die größeren Hotels.

Unsere geplanten Unternehmungen an diesem Tag waren zuerst ein Reitausflug zu dem größten Wasserfall, El Limon, in diesem Gebiet.
Da alle nur per Pferd in einem fast 1-stündigen Ritt dorthin konnten, war das schon ein Erlebnis an sich!!
Dann hatten wir vor, per Katamaran in die Bucht von Samaná zum
Whalewatching aufzubrechen. Die Wale sind um diese Zeit dort zur Paarung angekommen.
Danach besuchten wir noch die Insel Cayo Levantado, die den Touristen als die
"Bacardi-Insel" (Spot soll hier gedreht worden sein) verkauft wird.
Am frühen Abend ging es dann per Flugzeug zurück in unser Hotel.

Also, nach dem Flug fuhren wir mit dem Bus zu einem Treffpunkt tief in der Wildnis von Samaná.
Dort warteten ca. 50 Pferde auf die Touristen, um sie zu den Wasserfällen zu bringen. Da es dort häufig regnet, war der Weg für Fußgänger vollkommen unnutzbar, da sehr nass und unglaublich steinig und glitschig.

Bis alle Touris auf den Pferden saßen, gab es natürlich schon viele lustige Momente!
Zu jedem Pferd gehörte ein einheimischer Reiter, der das Pferd führte und den Touristen, der darauf saß, nicht aus den Augen ließ.
Einen Sturz vom Pferd haben wir gesehen, der nicht glimpflich abgegangen war.....

La Cascada de El Limon, wie der Wasserfall von El Limon auf Spanisch heißt, wird in vielen Reiseführern als eine der größten Natur-Attraktionen der Halbinsel Samanás bezeichnet.

Umgeben von tropischem Regenwald liegt der Wasserfall von El Limon idyllisch in der Nähe von El Limon, das ihm seinen Namen gegeben hat. Genaugenommen handelt es sich um zwei Wasserfälle. Einen kleinen und diesen etwa 55 Meter hohen äußerst imposanten Wasserfall.
Am Fuße des Wasserfalls gibt es einen kleinen See, der sich für ein erfrischendes Bad anbietet. Der Wasserfall kann von mehreren Orten, die an der Straße von El Limon nach Samaná liegen, erreicht werden.

Was wir nicht wussten, war die Tatsache, dass sehr viele (!!) Touristen zu diesem Wasserfall unterwegs waren.
Als wir vom Pferd abstiegen, mussten wir noch ca. 150!! ausgetretene Stufen abwärts laufen und natürlich später wieder rauf!!

Die Fotos waren daher nur sehr begrenzt möglich, weil eben sehr viele Touris gleichzeitig dort verweilten. Auch war der schmale Steg zur gegenüberliegenden Seite, von der es nur möglich war, Fotos zu machen, total unter Wasser und daher eine Rutschpartie schlechthin.
Ein kleines einheimisches Mädchen half uns später  dabei, die vor dem Ritt angezogenen Stiefel wieder auszuziehen. Sie war zu gerne gegen ein Trinkgeld bereit, für ein Foto von Elke zu posieren.

Von hier aus fuhren wir dann wieder mit dem Bus zum Hafen, wo wir auf einen großen Katamaran umstiegen, um zum Whalewatching raus zu fahren.
Das Meer war sehr unruhig, aber es hat sich gelohnt!
Da Elkes Kamera  Canon EOS 40 D keine Filme machen kann, waren Fotos wirklich nur sehr schwer möglich.
Die Wale tauchten nur sehr kurz auf und dann musste man direkt "schießen".

Der Katamaran tauchte leider auch auf und ab, eine weiße Reling erschwerte auf Grund des Wackelns den Schärfepunkt und Elke wackelte auch noch kräftig und musste sich und ihre  Ausrüstung nebenbei auch noch gut festhalten.
Es waren viele wundervolle Momente beim Zuschauen der Wale, leider sind die Fotos mit einer riesigen Ausschussquote behaftet gewesen. Simone hat mit dem Handy einen kleinen Film gemacht, der sehr gut geworden ist.

Nach dem Whalewatching fuhren wir an die kleine Anlegestelle der
Insel Cayo Levantado. Ein Bad im Meer war hier die Belohnung für einen sehr anstrengenden, aber sehr interessanten Tag.
Auf dieser Insel soll der Spot der Bacardi-Werbung gedreht worden sein.
Ein riesiges "Traumschiff" fuhr direkt am Strand vorbei, was das alles unwirklich erscheinen ließ.
Wir waren sehr begeistert von diesem Ausflug und können ihn nur weiter empfehlen.

Die nächsten Tage bis zu Elkes großem Geburtstag, verbrachten wir mit Faulsein, Essen und Schwimmen. Einfach herrlich.

Simone hatte ihrer Mutter während der 14 Tage alle zwei Tage ein kleines Geschenk mitgebracht, so dass nicht alles an ihrem Geburtstag auf einmal kam. Diese Idee fand Elke einfach wunderbar.

An dem Morgen des 24. Februar 2013 wurde Elke dann mit einem Sektfrühstück von Simone und Ilse auf dem Zimmer beschert.
Ilse hatte ein unglaublich kleines, feines Geschenk für ihre Schwester mitgebracht. Es war ein herrlicher Ring mit passenden Ohrringen, verpackt in einem ägyptischen "Fabergé-Ei".
Wie immer sind solche Momente sehr berührend, zumal es eine immerwährende Erinnerung an Ilse darstellt.

Danach gingen wir ins Restaurant zum Frühstück.
Dort gab es die nächste Überraschung von Simone. Ein herrlich geschmückter Tisch, ein leckerer Kuchen mit Kerzen brachte Elke nochmals aus dem "Gleichgewicht".

Da sie nichts davon ahnte, hatte sie auch keine Kamera dabei. Somit bleibt dieser Tisch nur in unserer Erinnerung erhalten.

Mein Geschenk an Elke war diese Reise samt Familie, worüber sie sich sehr gefreut hat.

Das abendliche beim Italiener bestellte Geburtstagsmenü musste unmittelbar vor dem Hauptgang von Elke abgebrochen werden, da sie mit "üblen Problemen" zu kämpfen hatte. Da wir jedoch den ganzen Tag gefeiert (nicht getrunken!) hatten, tat das dann nicht mehr den großen Abbruch, war aber doch ein ungewollter Abschluss dieses Tages.

Elkes Dankeschön für diese wundervolle Geburtstagsreise ist ein fast 60-seitiges Fotobuch samt Texten für ihre Tochter, Schwester und uns.

Am 25. Februar 2013 abends ging es dann per Nachtflug wieder nach Hause, wo wir am Morgen des 26. Februar 2013 glücklich wieder gelandet sind.

Henning Krüger

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