Zakynthos 2012 - Krueger Henning und Elke

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Reiseberichte

Zakynthos/Griechenland 7. Sept. - 21. September 2012


Am 7. September 2012 flogen wir wieder mit unseren Freunden Helga und Hubert Fries auf die uns schon wohlbekannte Insel Zakynthos im Ionischen Meer.

Zakynthos ist mit einer Fläche von etwa 410 km² (40 km lang und 20 km breit) nach Korfu und Kefalonia die drittgrößte und südlichste der größeren Ionischen Inseln und die zehntgrößte Insel Griechenlands nach der Fläche. Sie hat 39.015 Einwohner und bildet politisch zusammen mit der unbewohnten Inselgruppe der Strofaden die Präfektur Zakynthos. Hauptort ist die gleichnamige Stadt Zakynthos.

Die Insel Zakynthos war in ihrer Geschichte im Gegensatz zum griechischen Festland über mehr als sieben Jahrhunderte unter west- und mitteleuropäischer Herrschaft. Die Venezianer, welche die Insel mehr als vier Jahrhunderte beherrschten, bezeichneten Zakynthos bzw. Zante mit dem Beinamen "Fior di Levante" (Blume des Ostens).

Touristisch ist Zakynthos nach Korfu das bedeutendste Reiseziel der Ionischen Inseln. Besondere Bedeutung hat Zakynthos als Hauptnistplatz der
Meeresschildkröte Caretta caretta (Unechte Karettschildkröte). 1999 wurde zum Schutz der Nistplätze, auch vor dem zunehmenden Tourismus, ein Meeresnationalpark auf der Insel Marathonissi, direkt vor unserem Hotel gelegen,  durch den griechischen Staat eingerichtet.
Die Insel hat zwei Riffe, Pontikonisia genannt. Sie hat einen Durchmesser von etwa 1,5 km. Sie ist nicht bewohnt und Privatbesitz.

Marathonissi hat eine üppige Vegetation von Fenchel (griechische Bezeichnung Marathia), Eichen und Pinien und zwei Strände: ein großer Strand, der sich wie eine Zunge ins Meer streckt und von der Meeresschildkröte Caretta caretta als Nistplatz benutzt wird, und ein kleiner von Felsen nach drei Seiten eingeschlosser Strand an der Westküste von Marathonissi.

Der Rest der Insel ist felsig und ragt bis zu 145 m aus dem Meer. Aus der Entfernung erinnert Marathonissi an eine Schildkröte und wird daher vorwiegend von Touristen als "Schildkröteninsel" bezeichnet.

Geplant war unsere diesjährige Reise wieder als reiner Badeurlaub, da unser Hotel, in dem wir schon mehrfach weilten, einmalig schön und unmittelbar am sehr flach abfallenden Strand liegt.

Abendessen und Frühstück fand immer draußen statt und griechischer Wein floss auch in Strömen! Dazu kamen sehr leckere Cocktails, die uns Anita abends an der schönen Open-Air-Bar servierte.

Der bekannte griechische Sänger
Pavlos Linardos (der zusammen mit seinem Bruder Dennis und dessen Frau Roberta das Hotel führt) verwöhnte uns zudem Mittwochs und Samstags mit seinem griechischen Gitarren-Gesang in der Open-Air-Bar.

Elke hatte auch dieses Mal wieder vor, einen Sonnenaufgang zu beobachten und zu fotografieren. Es war ein herrlicher Morgen an diesem 11. September 2012 und die Fotos, inklusiv einer HDR-Aufnahme, sind zu Elkes Zufriedenheit geworden.

Am 14. September 2012 kam es auf der Insel zu einem schweren
Gewitter. So etwas hatten wir in all den Jahren zuvor dort noch nicht erlebt. Es war wirklich unheimlich und Elkes Bilder davon sprechen eine deutliche Sprache.
In den nächsten Tagen war es jedoch wieder wie immer und wir konnten herrlich faulenzen und baden.

Das besonders beliebte Reiseziel, die
Navagio-Bucht (auch Schmugglerbucht genannt) , die nur vom Meer zugänglich ist, mit dem Schiffswrack von Zakynthos haben wir auch dieses Mal nicht besucht.
Das Wrack des Küstenmotorschiffs "Panagiotis" liegt dort auf einem kleinen Strand, umgeben von bis zu 200 Meter hohen, senkrecht hinaufragenden Felswänden, über denen sich eine kleine Plattform befindet. Sie ist der einzige Aussichtspunkt, welcher von der Landseite aus einen Blick auf das Wrack erlaubt.

Das Schmugglerschiff strandete im Oktober 1980, als es bei stürmischer See von der Küstenwache verfolgt einen Maschinenschaden erlitt und führerlos mit seiner illegalen Ladung von Zigaretten in der ehemals "Agios Georgios" genannten Bucht strandete. Die Besatzung des Schiffes konnte sich retten.

Am 19. September 2012 mieteten wir uns nochmals ein Auto und fuhren wieder auf verschlungenen Pfaden bis nach
Keri um die nun frisch renovierte Kirche anzuschauen. Von dort aus fuhren wir bis zur Gaststätte "Keri Lighthouse". Von hier aus hat man einen fantastischen Blick über die "Faraglione-Felsen" (ähnlich denen auf Capri), die aus weißem Sandstein sind. Der richtige Name dieser kleinen Inseln ist wohl Myzythres.
Wir hatten in den vergangenen Jahren diesen besonderen Blick mal bei einen Sonnenuntergang gesehen und wollten sie nun im späten Morgenlicht anschauen. Einfach wunderschön, wie sie im blauen Ionischen Merr liegen.

Am späten Nachmittag fuhren wir mit unseren Freunden Helga und Hubert in den Stadtteil
Bohali von Zakynthos Stadt, um von dieser wunderbaren Stelle aus einen Blick auf die Stadt Zakynthos, die Kirche Agios Dionysios und den Hafen von Zakynthos zu haben. Wir konnten an diesem schönen Tag bis zum Peleponnes schauen.
Direkt an diesem Aussichtspunkt in Bohali steht die Kirche Agios Georgios Filikon. Sehr schön war das Nachmittagslicht an diesem Tag und konnte für prima Fotos genutzt werden.

Am 21. September 2012 mussten wir wieder die Heimreise antreten und bedankten uns vielmals bei den Gastgebern für die schöne Zeit in Griechenland. Dass die Griechen im Moment der Eurokrise ganz andere Probleme haben, konnte man nirgendwo feststellen!

Henning Krüger

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